Ausrichter der

NRW Schulkinowochen

Die Kulturinitiative Warstein nimmt auch im kommenden Jahr wieder an den NRW Schulkinotagen 2020 in Warstein teil. In der NEUEN AULA, Schulzentrum in Warstein-Belecke, werden auf der 50qm Leinwand mit Dolby Surround Sound von Donnerstag, den 23. Januar, bis Mittwoch, den 29. Januar 2020, verschiedene Filme gezeigt.

Tickets gibt es hier:

Das fliegende Klassenzimmer

Januar 23, 2020 | 11:00 Uhr
Januar 27, 2020 | 09:00 Uhr
NEUE AULA Warstein-Belecke

D 2012. Nach dem berühmten Roman von Erich Kästner

Die Tertianer eines Leipziger Internats und die „Externen“ - das sind die Klassenkameraden aus Leipzig selbst - mögen sich nicht besonders. Die Tertianer, das sind Martin, Uli, Matz, Kreuzkamm junior und Jonathan, der bereits von acht Internaten geflogen ist, bevor er von der Schule des berühmten Thomanerchors in Leipzig aufgenommen wird.

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Die Klassenkameraden nehmen Jonathan in ihrem Kreis auf und zeigen ihm sogar ihren Geheimtreff: einen alten Eisenbahnwaggon auf einem Brachgrundstück.
Am nächsten Morgen ist eine Konzertaufzeichnung des Internatschors anberaumt. Die „Externen“ stehlen die Konzertnoten und entführen Kreuzkamm, weshalb der Auftritt eine Katastrophe wird. Wiedergutmachen wollen die Freunde das Fiasko durch eine gelungene Weihnachtsaufführung des Theaterstückes „Das Fliegende Klassenzimmer“, dessen Script sie in Ihrem Eisenbahnwaggon gefunden haben. Mit ihren zunächst heimlichen Proben lösen sie eine Reihe von Ereignissen aus, die zunächst Verwirrung und schließlich aber eine umfassende Versöhnung stiften.

Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=W0VFCkhs28s

Anmeldungen über:

event@ki-warstein.de
Tel.: 02902/1866

oder

www.nrw.db-schulkinowochen.de

Checker Tobi und das Geheimnis unseres Planeten

Februar 23, 2020 | 9:00 Uhr
Februar 28, 2020 | 11:00 Uhr
NEUE AULA Warstein-Belecke

In seinem ersten Kinofilm tritt der KiKA-Moderator als Forschungsreisender auf, der ein Rätsel zu lösen und dafür ein großes Abenteuer zu bewältigen hat (2019).

Mit Begeisterung reist er um die Welt und entdeckt Wunder der Erde: einen Lava spuckenden Vulkan, Eisberge in der Arktis, Lebewesen unter Wasser, Delfine und weitere Naturphänomene.

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Vom Erleben des Vulkanismus auf den pazifischen Inseln, über die Weite des Meeres mit seinen faszinierenden Bewohner*innen, von der Forschung zu unserer Zukunft im Eis der Arktis bis hin zu den dramatischen Auswirkungen der Wasserknappheit in Indien bietet der Film zahlreiche Gesprächsanlässe: Ausgehend vom Staunen unterstützt der Film die Zuschauer*innen dabei, die Erde in all ihrer Vielfalt wertzuschätzen. Gemeinsam mit den Kindern kann darüber nachgedacht werden, was wir tun können, um der Klimaerwärmung der Erde entgegenzutreten – und dadurch unseren Planeten zu bewahren.

Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=GLGSPne-VrI

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10 Milliarden - Wie werden wir alle satt?

Januar 27, 2020 | 11:00 Uhr
NEUE AULA Warstein-Belecke

2015. Dokumentarfilm über die Möglichkeit, alle Bewohner der Erde mit Nahrungsmitteln versorgen zu können.

Etwa zehn Milliarden Menschen werden Mitte des 21. Jahrhunderts auf der Erde leben. Der Filmemacher Valentin Thurn sucht in seinem Dokumentarfilm nach Antworten auf die Frage, wie diese vielen Menschen ernährt werden können, ohne dass durch nicht-nachhaltige Formen der Agrarwirtschaft große Teile des Planeten zerstört werden.

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Der Film regt dazu an, im Klassenverband über das Ess- und Kaufverhalten der Jugendlichen zu sprechen und zu überlegen, inwiefern das eigene Konsumverhalten Einfluss auf den Agrarhandel und die Mechanismen der Preisentwicklung weltweit haben kann. Was bedeutet das Menschenrecht auf Nahrung, welche Auswirkungen haben Hunger und chronische Unterernährung auf die Gesellschaft und welche Faktoren entscheiden darüber, ob man genügend Nahrung zur Verfügung hat?

Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=pZmejAYYIU8

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Systemsprenger

Januar 24, 2020 | 11:15 Uhr
Neue Aula Warstein-Belecke

Aufrüttelndes Drama über ein neunjähriges Mädchen, das aufgrund ihrer Aggressivität von Kinder- und Jugendhilfe zu Pflegefamilien weitergereicht wird. (2019)

Pflegefamilie, Wohngruppe, Sonderschule: Egal, wo Benni hinkommt, sie fliegt sofort wieder raus. Die wilde Neunjährige ist das, was man im Jugendamt einen „Systemsprenger“ nennt. Dabei will Benni nur eines: Liebe, Geborgenheit und wieder bei Mama wohnen.  Doch die hat Angst vor ihrer unberechenbaren Tochter.

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Nora Fingscheidt inszeniert ein Drama über die unbändige Sehnsucht eines Kindes nach Liebe und Geborgenheit und das darin liegende Gewaltpotenzial. Zugleich beschreibt der Film die unermüdlichen Versuche von Erzieher*innen und Psycholog*innen, mit Respekt, Vertrauen und Zuversicht eine Perspektive für Kinder zu schaffen, die durch ihre unvorhersehbaren Ausbrüche andere und sich selbst zu zerstören drohen.

Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=yaj1zttGqIc

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Rico, Oskar und die Tieferschatten

Januar 28, 2020 | 9:30 Uhr
Neue Aula Warstein-Belecke

D 2014. Der tiefbegabte Rico und der hochbegabte Oskar sind die Stars der Buchreihe des Erfolgsautors Andreas Steinhöfel.

Rico ist ein tiefbegabter Junge – deshalb kann er auch nur geradeaus gehen. Zum Ausgleich sieht er sich Wohnungen anderer Leute an, vor allem die seiner Hausmitbewohner in der Dieffe 93 in Kreuzberg – allerhand unterschiedliche mehr und weniger sympathische Menschen.

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Damit er nicht ganz auf sich alleine gestellt ist, haben sich seine alleinerziehende Mutter und er etwas ausgedacht: Wegbeschreibungen oder ein Gute-Nacht-Lied spricht und singt sie auf Band. Wenn sie im Nachtclub hinter der Theke arbeitet, kommt Rico also auch (fast) alleine zurecht – zur Not ist auch noch die gute Frau Darling im Haus. Eines Tages begegnet er dem hochbegabten Oskar. Beide Jungen sind auf ihre Art etwas „anders“, passen aber prima zusammen. Als ein Kindesentführer wieder einmal alle in Angst und Schrecken versetzt und gleichzeitig Oskar verschwindet, macht sich Rico auf die Suche nach seinem neuen Freund.

Anhand der Buchadaption lassen sich im Unterricht Akzeptanz und Toleranz thematisieren: Ein sich positiv ergänzendes Miteinander des Jungen aus der Förderschule mit dem Hochbegabten. Hier lassen sich auch Aspekte zum barrierefreien Lernen und inklusiver Bildung herausarbeiten. Das Zusammenleben der unterschiedlichsten Menschen in einem Haus kann als Spiegel einer multikulturellen Gesellschaft dienen. Zum Thema Toleranz gehören auch das Aufzeigen und die Analyse gesellschaftlicher Stereotype und Klischees: Wenn vom Jungen erwartet wird, stark zu sein, Erwachsene die Kinder nicht ernst nehmen, weniger begabte Menschen mit Dummheit gleichgesetzt werden. Auch regen die Angst der Kinder vor dem Alleinsein und vor dem Ungeliebtsein zur Betrachtung an. Die animierten Kurzfilme dürften im Kunstunterricht als geeignetes Material zur Filmanalyse dienen.

Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=WkjM6FIWekI

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Fritzi - Eine Wendewundergeschichte

Januar 29, 2020 | 09:30 Uhr
NEUE AULA Warstein-Belecke

Zeichentrickfilm über die Zeit der Wende, Leipzig 1989 (Deutschland 2019)

Am liebsten spielt die zwölfjährige Fritzi mit ihrer besten Freundin Sophie und deren Hund Sputnik in einem Baumhaus im Hof ihres großen Leipziger Mietshauses.
Ihre heile Welt bekommt Risse, als Sophie nicht wie erwartet aus dem Sommerurlaub in Ungarn zurückkommt.

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Schließlich ist doch Sputnik über die Ferien bei Fritzi geblieben und die Freundin würde niemals den geliebten Hund zurücklassen. Doch es ist das Jahr 1989 und das aufgeweckte Mädchen erkennt bald, dass viele Menschen die DDR verlassen wollen. Ihre Eltern haben diesbezüglich Meinungsverschiedenheiten und in der Schule verhält sich die linientreue Lehrerin Frau Liesegang so, als sei alles wie immer. Fritzi kommen mehr und mehr Zweifel. Und überhaupt muss sie doch Sputnik zurück zu Sophie bringen. Zusammen mit ihrem neuen Freund Bela macht Fritzi sich bei einem Klassenausflug auf zur schwer gesicherten innerdeutschen Grenze und gerät darüber in allerlei gefährliche Verwicklungen.

Was war die DDR überhaupt für ein Land und warum wollten so viele Menschen von dort weg? Der Film ist ein gelungenes Beispiel dafür, wie komplexe, historische Zusammenhänge kindgerecht erzählt werden können, ohne auf grobe Vereinfachungen zurückzugreifen. Im Fach Deutsch bietet sich daher an, Buch und Film zu vergleichen und dabei grundlegende Unterschiede zwischen filmischem und literarischem Erzählen herauszuarbeiten. Zentrale Themen des Films sind Mut und Zusammenhalt. Sie sind auch jenseits der speziellen geschichtlichen Situation für die Schüler*innen ein wichtiger Impuls. Wegen seiner starken Bildsprache bietet sich der Film auch als Anregung für den Kunstunterricht an. Vielleicht wagen die Schüler*innen selbst erste Schritte auf dem Feld der Animation oder versuchen ihre Stadt zeichnerisch zu erfassen.

Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=w_lUwTPNES0

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Tschick

Januar 29, 2020 | 11:30 Uhr
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Road-Movie von Fatih Akin (2016), Verfilmung des gleichnamigen Bestsellers von Wolfgang Herrndorf .

Maik Klingenberg ist vierzehn und hat es nicht leicht: Die Mädchen seiner Klasse übersehen ihn geflissentlich, seine Mutter ist Alkoholikerin und der Vater ein kurz vor der Pleite stehender Immobilienunternehmer. Dann taucht Andrej Tschichatschow auf, genannt Tschick. Er gilt als asozial, sieht auch so aus und kommt nicht selten betrunken in den Unterricht.

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Zu Beginn der Sommerferien steht er mit einem geklauten Lada vor der Familienvilla der Klingenbergs. Maik und Tschick begeben sich auf eine abenteuerliche Reise durch Brandenburg. Ohne Kompass und Karte, aber mit Charme und Sprachwitz stürzen sie sich von einem Abenteuer ins nächste. Für Maik ist diese Reise mehr als nur eine aufregende Eskapade. Er lernt durch und mit Tschick, sich selbst zu akzeptieren und zu behaupten – auch und gerade, als es darum geht, für das eigene Handeln Verantwortung zu übernehmen.

Nachdem sich Wolfgang Herrndorfs Erfolgsroman als Schullektüre etabliert hat, liegt es nun nahe, im Deutschunterricht die filmische Version zum Vergleich heranzuziehen, oder sogar in einer medienübergreifenden Unterrichtseinheit Film und Buch in ihrer jeweils eigenen Erzählweise parallel zu erarbeiten. Familienkonflikte, Freundschaft und Liebe, Außenseitertum, Suche nach Identität – das sind die Themen, die unter der Oberfläche eines schwungvollen Road Movie zu entdecken sind und die Jugendliche interessieren. Gerade weil Maik Klingenberg nicht der coole Typ ist, der er vielleicht gerne wäre, bietet die Geschichte Ansatzpunkte, um mit Jugendlichen über das Selbstverständnis von Jungen und Rollenerwartungen nachzudenken. Und am Ende des Ausflugs im Lada drängt sich die Frage auf, worin heute Abenteuer bestehen und welche Grenzen man dafür überschreiten muss.

 

Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=Ph5NOf-di18

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Jim Knopf

Januar 24, 2020 | 09:00 Uhr
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Realverfilmung (2018) des gleichnamigen weltberühmten Kinderbuchs von Michael Ende

Als eines Tages ein rätselhaftes Paket auf die Insel Lummerland geliefert wird, sind alle vier Bewohner in heller Aufregung: Der kleine Jim Knopf ist aus Versehen dort angekommen und wächst auf der Insel heran. Dann geht er bei Lokomotivführer Lukas in die Lehre. König Alfonso macht sich Sorgen, da er glaubt, Lummerland wäre überbevölkert. Er will Emma, die Lokomotive von Lukas stilllegen...

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Doch das lassen Lukas und Jim Knopf sich nicht gefallen. Derart realistisch erlebten die beiden Helden Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer ihre exotischen, rätselhaften und gruseligen Abenteuer noch nie - und die Zuschauer*innen auch nicht. Der kurzweilige Abenteuerfilm nach dem bald 60 Jahre alten Kinderbuchklassiker von Michael Ende ist detailreich animiert, farbenprächtig ausgestattet und balanciert geschickt zwischen klamaukigen, spannenden und emotionalen Momenten.

 

Trailer: https://www.schulkinowochen-nds.de/filmangebot/1055-jim-knopf-und-lukas-der-lokomotivfhrer.html#/

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