Programm

Dez
21
Do
2017
Benefizkonzert im Krankenhaus
Dez 21 um 18:45 – 20:00

Auch in diesem Jahr findet wieder das traditionelle Benefizkonzert in der Kapelle das Krankenhaus Maria Hilf in Warstein statt.
Beginn ist direkt nach der Abendmesse. Diese beginnt schon um 18 Uhr – das Konzert beginnt dann um 18.45 Uhr.

Mit dabei ist der 40-köpfige Chor mund Werk aus Erwitte und das Belecker Blockflötenensemble Da Capo.

Das Konzert ist für die Öffentlichkeit und die Patienten und kostet keinen Eintritt.
Das Konzert wird auch wie gewohnt wieder live auf die TV-Geräte in den Krankenzimmern übertragen.

Sie sind Herzlich eingeladen

Dez
28
Do
2017
DoKino – Die Schlümpfe
Dez 28 um 17:00 – 19:00

28.12.2017 Schlümpfe

Die Schlümpfe USA 2017 – 90 Min           

Regie:     Kelly Asbury

Genre:    Animation, Komödie

Darsteller:     Nora Tschirner, Iris Berben, Heiner Lauterbach

DAS VERLORENE DORF. Seit langem kennen die Schlümpfe den Mythos um das Verlorene Dorf. Als sie auf eine Karte stoßen, die den Weg dorthin weisen könnte, machen sich Schlumpfine (Stimme im Original: Demi Lovato / auf Deutsch: Nora Tschirner) und ihre Freunde Schlaubi (Danny Pudi / Axel Stein), Hefty (Joe Manganiello / Rick Kavanian) und Clumsy (Jack McBrayer / Tim Oliver Schultz)

FSK ohne Altersangabe

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DoKino – Happy Burnout
Dez 28 um 20:00 – 22:00

28.12.2017 Happy Burnout

Regie:    André Erkau

Genre:   Komödie

Darsteller:     Wotan Wilke Möhring, Anke Engelke, Julia Koschitz

Fussel (Wotan Wilke Möhring) mag seine besten Jahre schon hinter sich haben, aber noch immer ist er von ganzem Herzen Punk, Frauenheld, Lebenskünstler und Systemverweigerer. Arbeit kommt jedenfalls für ihn nicht in Frage und stattdessen bringt er viel lieber mit seinem jungenhaften Charme diverse Frauen um den Verstand – darunter auch die Sachbearbeiterin vom Arbeitsamt, Frau Linde (Victoria Trautmannsdorf). Die duldet zwar seine Faulheit, aber als eine interne Prüfung sie zum Handeln zwingt, sieht sie für Fussel nur eine Lösung: ein Attest zur Arbeitsunfähigkeit aufgrund eines Burnouts. Schnell ist auch eine Therapie in einer Klinik durchgewunken und so findet sich Fussel inmitten echter Ausgebrannter wieder. Mit seiner ganz eigenen Art mischt er den Laden gehörig auf, was besonders Krankenschwester Alexandra (Anke Engelke) auf die Palme bringt. Den anderen Patienten tut er allerdings ziemlich gut, doch je länger er dort verweilt, desto unklarer wird, wer hier eigentlich wen therapiert … 

Der Film wurde zu großen Teilen in Schloss Körtlinghausen (Kallenhardt) gedreht, mit heimischen Komparsen. 

FSK ab 6 Jahre

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Jan
11
Do
2018
DoKino – Begabt
Jan 11 um 20:00 – 22:00

 

In den USA ist die Tragikomödie „Begabt – Die Gleichung eines Lebens“ zum erfolgreichen Indie-Hit aufgestiegen. Die niedrigen Produktionskosten von nur sieben Millionen US-Dollar hat der Film mit rund 20 Millionen Einnahmen einen Monat nach dem zunächst kleinen Start längst wieder eingespielt – und außerhalb Nordamerikas war die Geschichte um ein hochbegabtes Mädchen und seinen fürsorglichen Ziehvater bis dahin noch kaum zu sehen. Obwohl mit „Captain America“ Chris Evans durchaus Starpower aufgeboten wird und Regisseur Marc Webb („(500) Days Of Summer“) spätestens seit „The Amazing Spider-Man“ ebenfalls zu den bekannteren Namen in Hollywood gehört, ist ein solcher Erfolg für einen so „kleinen“ Film durchaus ungewöhnlich. Erklären lässt er sich vor allem mit der großen Faszination für Superschlaue in den Vereinigten Staaten. Dort gehört es fast schon zum guten Ton, sich selbst oder seine Nachkommen auf einen überdurchschnittlich hohen Intelligenzquotienten testen zu lassen. Und wer mag, der lässt sich in sogenannten „IQ Camps“ oder Fördergruppen für potenziell Hochbegabte nachhelfen. Auch Marc Webb blickt nun mit Staunen und Bewunderung auf seine genial begabte Protagonistin, die hochkomplexe Rechenaufgaben binnen weniger Sekunden im Kopf lösen kann. Mit den persönlichen Bedürfnissen seiner kleinen Heldin setzt er sich in seinem allzu berechenbaren Film allerdings kaum auseinander.    

Der ehemalige Philosophieprofessor Frank Adler (Chris Evans) zieht seit dem Tod seiner Schwester deren siebenjährige Tochter Mary (Mckenna Grace) groß. Seine aufgeweckte Nichte hat wie schon ihre Mutter ein Faible für Mathematik und komplexe Rechenaufgaben. Bereits am ersten Grundschultag beeindruckt das Mädchen Lehrer und Mitschüler durch sein atemberaubendes Zahlenverständnis. Für Marys fürsorgliche Klassenlehrerin Bonnie (Jenny Slate) steht fest: Die Kleine ist hochbegabt! Doch als sie und die Schulleitung Frank mit dieser alles andere als überraschenden Erkenntnis konfrontieren, blockt dieser ab. Er möchte Mary eine sorgenfreie Kindheit ermöglichen und sie nicht viel zu früh mit dem Ernst des Lebens konfrontieren. Leider sieht Franks Mutter Evelyn (Lindsey Duncan) das ganz anders. Sie findet, dass Mary, wie schon ihre Mutter, unbedingt gefördert werden muss. Die Auseinandersetzung endet vor Gericht: Nun müssen Außenstehende entscheiden, was für das hochbegabte Mädchen besten ist. 

Der Originaltitel von „Begabt“ lautet „Gifted“, was den Kern der Geschichte nochmal etwas besser trifft: Für Marc Webb und seinen Drehbuchautor Tom Flynn („Watch it“) ist die Begabung des kleinen Mathegenies Mary in erster Linie ein Geschenk (= gift), das man ihr wegzunehmen droht, sofern man sie nicht angemessen fördert. Wer die für das Mädchen quälend primitiven Unterrichtseinheiten an ihrer Grundschule sieht, möchte seinen Lehrern jedenfalls sofort beipflichten, als diese Frank dazu ermuntern, Mary auf eine Schule für Hochbegabte zu schicken. Andererseits entsteht auch nicht gerade der Eindruck, dass Zahlen und Formeln der Siebenjährigen wirklich etwas bedeuten. Der Zuschauer sieht nur, dass das Mädchen mit der zuckersüßen Zahnlücke in Rekordschnelle Kopfrechnen kann. Ob und wie sehr das zu ihrem Glück und ihrer Zufriedenheit beiträgt, bleibt unklar. Daher ist es auch absolut verständlich, dass der von Chris Evans mit liebevoller Aufopferungsbereitschaft verkörperte Frank seine Nichte nicht in die Obhut von engagierten Mathematikern geben und sie stattdessen lieber ein ganz normales Leben führen lassen möchte: „Auch ein Albert Einstein konnte Fahrrad fahren!“, betont er. 

Es ist allerdings andererseits auch nachgewiesen, dass Hochbegabte ohne spezielle Förderung zu Aggressivität, permanenter Anspannung und innerer Unruhe neigen. In Schulen werden derartige Verhaltensauffälligkeiten oft zu spät mit einer erhöhten Intelligenz in Verbindung gebracht. Daher ist der Konflikt, den Frank und seine Mutter in „Begabt“ austragen, im Grunde sehr realitätsnah und auch ein absolut filmwürdiges Thema. Auf der einen Seite steht die Perspektive einer wohlbehüteten Kindheit, auf der anderen Seite der Wunsch nach einer optimalen intellektuellen Förderung – das sind gewiss schwer unter einen Hut zu bringende Ansprüche, doch im Film werden sie nicht differenziert abgewogen, sondern recht schematisch zur absoluten Unvereinbarkeit zugespitzt. 

Tom Flynn kratzt dabei auf beiden Seiten lediglich an der Oberfläche und bemüht Klischees: So ist Frank etwa deshalb so kritisch gegenüber der Begabtenförderung, weil er Angst davor hat, seine Nichte könnte dasselbe Schicksal wie seine suizidale Schwester ereilen, während Evelyn das Stereotyp einer nach Leistung und Anerkennung strebenden Mutter verkörpert, die das seelische Wohl ihres Kindes hintenan stellt. Erst viel zu spät geben die Filmemacher diese Schwarz-Weiß-Zeichnung auf und lassen die Figuren emotional nachvollziehbar und sachlich sinnvoll handeln. Das nimmt man an der Stelle wiederum vor allem Evelyn kaum noch ab, die bei dem zermürbenden Gerichtsstreit in der zweiten Filmhälfte zur zunehmend einfältigen Antagonistin geworden war. Chris Evans überzeugt als liebevoller Aushilfsvater, aber ansonsten bemühen sich die Schauspieler meist vergebens darum, das grob gezimmerte dramaturgische Korsett mit Leben zu erfüllen. Nur wenn die kleine Mary ihr erwachsenes Umfeld mal wieder ordentlich vorführt, fliegen die erzählerischen Funken: Das intelligente Mädchen hat es nämlich faustdick hinter den Ohren.

Fazit: In „Begabt – Die Gleichung eines Lebens“ erzählt Regisseur Marc Webb voller Faszination von einer hochbegabten Siebenjährigen, für die alle nur das Beste wollen. Die Frage, ob für das Kind die intellektuelle Förderung wichtiger ist oder eine friedliche Kindheit, beantwortet er allerdings hauptsächlich mit Plattitüden. 

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Jan
14
So
2018
Neujahrskonzert – Stadt Warstein 2018
Jan 14 um 11:00 – 13:30

NEUJAHRSKONZERT DER STADT WARSTEIN (aus der Reihe der „Kupferhammerkonzerte“)

Das traditioonelle Neujahrskonzert der Stadt aus der Reihe der Kupferhammerkonzerte wartet dieses Jahr mit einem künstlerischen Star auf, der Pianistin Anna Zassimova. Die „Camerata Europeana“ unter Leitung von Radoslaw Szulc bringt drei große klassische Werke zur Aufführung:  die 6. Sinfonie von Haydn („Le Matin“), das Klavierkonzert Nr. 1 von Chopin und die 5. Sinfonie von Schubert.

Joseph Haydn (1732-1809) komponierte die Sinfonie Nr. 6, „Le Matin“, im Alter von 29 Jahren. Mit diesem Werk führte er sich in seine neue Stellung als Vizekapellmeister am Fürstenhaus Esterházy ein; der Fürst Anton Paul hatte dazu angeregt, die Tageszeiten in ein sinfonisches Gewand zu kleiden. Die Sinfonie beginnt, wie man sich denken kann, mit einem langsamen musikalischen Sonnenaufgang …

Frédéric Chopin (1810-1849) schrieb das Klavierkonzert Nr. 1 als Zwanzigjähriger. Er verwendet in diesere Komposition typische polnische Elemente und Tanzrhythmen. Es ist übrigens eine Art musikalischer Liebesbekundung zu der jungen Sängerin Konstancja Gladkowska, mit der er zusammen diverse Auftritte hatte.

Franz Schubert (1797-1828) schuf dieses bekannte Orchesterwerk – die Sinfonie Nr. 5 – im Alter von 18 Jahren. Wieder ein Jugendwerk! Schubert hatte schon – in seiner ungeliebten Tätigkeit als Lehrer an der väterlichen Schule – viele Werke geschaffen, war aber auf private Kreise als Publikum angewiesen und es drängte ihn in eine größere Öffentlichkeit, ins freie Künstlerleben. Zu seiner Zeit allerdings hatte diese Sinfonie keinen Erfolg – heute dagegen ist sie weltberühmt!

Die Pianistin Anna Zassimova, gebürtige Moskauerin, ist nicht nur Interpretin, sondern auch Kunsthistorikerin und promovierte Musikwissenschaftlerin. Sie machte mit Einspielungen wenig bekannter Meisterwerke vergessener russischer Komponisten auf sich aufmerksam und sorgte so auch für deren Wiederentdeckung. Konzertreisen führten die Pianistin über alle wesentlichen Musikbühnen weltweit. Ihre Ausbildung erfuhr sie an der Musikakademie Gnessin in Moskau sowie – bei Michael Uhde und Markus Stange – an der Musikhochschule Karlsruhe, wo sie heute auch selbst unterrichtet. Sie lebt in Baden-Baden.

One of the greatest Chopin pianists we had ever heard“ (Fanfare, USA)

Das Orchester „Camerata Europeana“, das seit Jahren das Warsteiner Neujahrskonzert bestreitet, besteht aus Musikern aus ganz Europa, die feste Stellen in renommierten Orchestern haben und regelmäßig für die Projekte der Camerata zusammenkommen. Das Repertoire umfasst Werke aus der Zeit des Barock bis zur Moderne. Dirigent ist Radoslaw Szulc, der beim Bayerischen Rundfunk sowohl erster Konzertmeister des Sinfonieorchesters als auch Leiter des Kammerorchesters ist.

Die Reihe der Kupferhammerkonzerte, die seit 55 Jahren in der bewährten Leitung von Frau Berna Enste weit über Warstein hinaus bekannt ist für ihr hohes Niveau, wird übrigens von 2018 an organisatorisch von der „Ki“, der Kulturinitiative Warstein, betreut; Gisela Juraschka übernimmt – in Zusammenarbeit mit Frau Enste – die künstlerische Leitung. Bisher wurden die Konzerte von der Stadt Warstein ausgerichtet, die allerdings auch weiterhin die Reihe finanziell unterstützt – wie auch die Sponsoren Paul-Cramer-Stiftung, Sparkasse Lippstadt und Fa. Westkalk.

Feb
15
Do
2018
DoKino – Tulpenfieber
Feb 15 um 20:00 – 22:00

 

Blumen sind wertvoller als Diamanten! Im Amsterdam des frühen 17. Jahrhunderts floriert der An- und Verkauf von Tulpen und auch der wohlhabende Kaufmann Cornelis Sandvoort (Christoph Waltz) ist auf diesem Markt aktiv. Doch im Gegensatz zu vielen seiner Kollegen gilt seine wahre Leidenschaft nicht der edlen Blume, sondern seiner Frau Sophia (Alicia Vikander). Nachdem er den jungen und überaus talentierten Maler Jan Van Loos (Dane DeHaan) engagiert, um ein Portrait von Sophia anfertigen zu lassen, beginnt eine gefährliche Affäre zwischen dem Künstler und der Frau des Kaufmanns. Die beiden Verliebten setzen ihre Hoffnung in die teuerste Tulpenzwiebel, die Admiral Maria – mit der sie genug Geld für eine Überfahrt in die neue Welt bekommen wollen. Sophias Magd Maria (Holliday Grainger) hilft bei einem sehr riskanten Plan…

FSK ab 6 Jahren

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Apr
21
Sa
2018
Konzert – Wolf Maahn mit Band – Live & Seele Tour
Apr 21 um 20:00 – 23:00

weitere Infos folgen …

Dez
2
So
2018
Schokoladenkonzert – Christina Rommel
Dez 2 um 18:00 – 20:15

weitere Infos folgen …

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