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Mittwoch
21. Februar
20 Uhr
– ausverkauft –

Abendkasse: 19 Uhr
Saaleinlass: 19.30 Uhr

„Haus Welschenbeck“
Warstein-Belecke
Mülheimer Straße 30

Eintritt:
16 € (+ VVK-Gebühr) 
Abendkasse: 20 €



Foto: B. Hupfeld

Theater „Rottstraße 5“ (Bochum):


„Die Wand“

Nach dem Roman von Marlen Haushofer

Bei einem Ausflug ins Gebirge steht eine Frau plötzlich vor einer durchsichtigen Wand, die sie von der restlichen Welt trennt. Auf der anderen Seite erscheint das Leben ausgelöscht. Wie lebt man, alleingelassen in der Welt, mit Kuh, Katze und Hund in einer Jagdhütte auf einer Alm?

Das Bochumer Theater “Rottstraße 5“ hat den berühmten Roman von Marlen Haushofer „Die Wand“ mit der Schauspielerin Lea Kalhammer eindrucksvoll inszeniert. Täglich schreibt die Frau Bericht und strukturiert so die Tage und ihre Gedanken. Es gibt einen Alltag, der erträglich ist, und Nächte, die mit Gedanken durchdrungener Schlaflosigkeit das Leben behindern.

Lea Kallmeier, die an der Folkwang Universität der Künste ihren Abschluss in „Physical Theatre“ gemacht hat, weiß all diese Tage fesselnd zu erzählen, meist direkt, manchmal als klangvolle Stimme aus dem Off, die Gedanken hörbar macht.

Lea Kallmeier bringt in der Regie von Alexander Ritter seelische Zustände zwischen Einsamkeit, Existenznot, Todessehnsucht und Euphorie wirbelnd, fließend und ruckartig ins Sichtbare. Sie macht die Abgeschiedenheit des Individuums in seinem Inneren gegenüber der Außenwelt erlebbar.“ (WAZ)